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11. November 2019

Fridays For Future: "Wir sind eine junge Bewegung, und wir sind alles andere als naiv."

Aufruf zum nächsten Weltweiten Klimastreik am 29.11.2019 und Einblicke in die Bewegung:

Sie sind jung, engagiert, motiviert, sie sind SchülerInnen und Studierende und sie sind sehr gut organisiert, die Mitglieder von Fridays for Future, die jede Woche zahlreiche (junge) Menschen dazu bringen für eine lebenswerte Zukunft auf die Straße zu gehen und lautstark zu protestieren. Sie zeigen, dass sich Jugendlichkeit und ein starker Wille zur Veränderung nicht gegenseitig ausschließen. Seit dem Start vor knapp einem Jahr hat Fridays for Future gerade in der öffentlichen Wahrnehmung viel erreicht, jedoch bei weitem noch nicht genug, wie uns Veronika Winter, Mitglied von Fridays for Future Vienna, einem der zahlreichen österreichischen Ableger, in einem Interview erzählt:

 

Frau Winter, stellen Sie die globale Fridays For Future Bewegung bitte kurz vor:

Fridays for Future hat 2018 im August begonnen als Greta Thunberg vor dem schwedischen Parlament gestreikt hat. Sie hat erkannt, dass die schwedische Regierung bzw. alle Regierungen international viel zu wenig tun, um die Klimakrise zu stoppen. Greta Thunberg hat gesagt: „Warum soll ich für die Zukunft lernen, wenn niemand da ist, um diese Zukunft zu sichern?“ Das ist mittlerweile über ein Jahr her und aus dem Streik einer einzelnen Schülerin ist eine weltweite Bewegung mit Millionen TeilnehmerInnen geworden.

In Österreich hat am 21.Dezember 2018 der erste Klimastreik stattgefunden, der von drei Studierenden organisiert wurde. Diese drei Studierenden hatten bei der Klimakonferenz in Katowice zuvor selbst gesehen, wie die Klimaziele international verhandelt wurden. Sie haben gemerkt, dass mit den damals vorgestellten Plänen, die Klimaziele nicht erreicht werden können und wollten selbst aktiv etwas tun. Sie haben die Bewegung nach Österreich getragen. Mittlerweile gibt es über 20 Regionalgruppen, die alle Entscheidungen basisdemokratisch fällen. Die Gruppen sind alle sehr gut organisiert, um freitags für das Klima und die Zukunft auf die Straße zu gehen.

In den vergangenen zehn Monaten haben wir nun schon vier große Klimastreiks hinter uns gebracht.  Der erste weltweite Klimastreik war am 15. März 2019, an dem bereits rund 30.000 Menschen in Wien und noch einige Tausend mehr in ganz Österreich teilnahmen! Der zweite große Klimastreik war am 24. Mai 2019, gefolgt vom Streik am 31. Mai 2019 nach dem R20 Gipfel, den Arnold Schwarzenegger einberufen hat, bei dem Greta Thunberg selbst in Wien dabei war. Der größte Klimastreik aller Zeiten bisher war am 27. September 2019 bei dem österreichweit 150.000 Menschen auf der Straße waren! Wir waren überwältigt, wieviel Aufmerksamkeit das Thema bereits hat!

 

Eine der Einzigartigkeiten der Fridays ist, dass viele junge Menschen, SchülerInnen und StudentInnen, von Ihrer Stimme Gebrauch machen. Macht Sie das stolz?

Die ganze Bewegung ist von einer großen Ambivalenz geprägt, weil man einerseits sagt, „Wow, es ist so toll, dass sich junge Menschen für dieses Thema so einsetzen“. Andererseits, ist auch eine ganz große Betroffenheit da, wenn man sich denkt, warum müssen die jungen Leute sich für ihre Zukunft so einsetzen? Aber die jungen Menschen müssen das tun, weil einfach seit Jahrzehnten zu wenig getan wird! Und natürlich ist das besonders stark, dass sich die Jungen sagen, sie engagieren sich politisch und setzen sich für das ein, was ihnen wichtig ist!

 

Werden junge Menschen eventuell eher gehört?

Natürlich zeichnet es Fridays For Future besonders aus, dass so viele junge Leute engagiert sind, weil es einfach etwas ist, das es seit langem nicht gegeben hat. In dieser Form ist es ein historisches Phänomen, so große Jugendbewegungen gab es noch nie. Bei der letzten Klimademo waren es ca. sieben Millionen Menschen weltweit!

Die Fakten sind einfach unanfechtbar, die ganze Wissenschaft steht hinter dieser Jugendbewegung und wir sind vollkommen im Recht. Junge Menschen tun sich dabei natürlich leichter, da sie noch nicht so lange in diesem fossilen System leben; für uns ist es noch einfacher zu verstehen, was getan werden muss, als für Menschen die schon seit 30 Jahren in diesem System leben und es sich anders nicht vorstellen können.

 

Wir alle kennen Greta Thunberg, sie ist für viele das Gesicht der Klimabewegung. Was bewundern Sie persönlich an ihr?

Ich finde es stark, dass sie die Erste war, die diesen Schritt gesetzt hat und weiterhin an ihrer Message festhält. Sie hat jetzt selbst gesagt, dass sie sich ein Jahr Zeit nimmt für diesen wichtigen Protest. Sie ist 16 Jahre alt und hat vor der UN beim Action Summit gesprochen. Greta Thunberg hat damit angefangen, aber mittlerweile sind es weltweit über 7 Millionen Menschen, die dabei sind. In den Medien wird es leider meist so dargestellt, dass Greta das Gesicht der Bewegung ist, aber das stimmt so nicht, da die Bewegung sehr vielfältig ist und ganz viele tolle Menschen dabei sind.

 

Jeden Freitag wird für das Klima gestreikt: wie läuft das ab, wer ist dabei, etc.?

Angefangen haben wir mit sechsstündigen Streiks, in der Zwischenzeit dauert ein Streik ungefähr zwei Stunden. Wir treffen uns immer vor besonders markanten Gebäuden, wie zum Beispiel in Wien am Heldenplatz, in der Nähe des Parlaments. In Salzburg und Innsbruck ebenfalls vor markanten Orten, zum Beispiel der Anna-Säule oder am Alten Markt. Und es gibt meistens ein Thema für den Streik wie, aktuelle politische Ereignisse, neue Gesetze, etc. Oft gibt es Reden und immer viel Musik! Wir hatten auch schon ganz unterschiedliche Streikformate, wie zum Beispiel das streikende Klassenzimmer. Wir freuen uns auch, dass sehr oft bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder andere Personen der Öffentlichkeit, bei uns Reden halten, aber hauptsächlich sprechen die jungen Menschen selbst in ihren Reden. Eins zeichnet uns aus, wir sind immer sehr laut und haben eine positive Stimmung um uns und bunte Streikschilder dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Es bleiben auch immer sehr viele Passantinnen und Passanten stehen, was sehr wichtig ist, da wir natürlich Aufmerksamkeit schaffen wollen!

 

Wie viele Freitags-Demonstrationen fanden eigentlich bisher statt?

In Wien hat am Freitag, dem 11. Oktober 2019, der 43. Streik stattgefunden. Wir sind nun bald bei einem Jahr.

 

Welche Erfolge konnten bereits erzielt werden?

Wir haben mit allen Parteien den Antrag zum nationalen Climate Emergency verhandelt.  Der Antrag umfasst 8 Punkte und ist am 25. September 2019 im Nationalrat verabschiedet worden, allerdings nur von vier Parteien: ÖVP, SPÖ, NEOS und Liste Jetzt.  Das war eine Willensbekundung seitens des Parlaments, um die Bundesregierung aufzufordern, ambitionierte Schritte und eine Kehrtwende in der Klimapolitik einzuleiten. Da wäre zum Beispiel auch dabei, dass sich Österreich dazu verpflichtet, den nationalen Energie- und Klimaplan über die Pariser Klimaziele hinaus zu verbessern. Unseren Erfolg kann man auch an den Zahlen sehen:  Im Dezember 2018 waren 50 Menschen am Heldenplatz, beim letzten großen Klimastreik waren es bereits 80.000 in Wien! Wir haben das Thema in der Gesellschaft bekannt gemacht, keine Partei kommt mittlerweile darum herum dieses Thema aufzugreifen, was man im letzten Nationalratswahlkampf gesehen hat. Jede Partei muss sich dazu äußern. Fridays For Future hat es geschafft, sich den Ruf aufzubauen, als konstruktive Kraft angesehen zu werden, wo Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dahinterstehen.

Wir sind auf jeden Fall ein neuer Player im Diskurs.

 

Was haben Sie für die Zukunft geplant, was ist der nächste Schritt?

Was uns besonders wichtig ist, und was wir auch in den letzten Monaten gemerkt haben, ist, dass die Bewegung schon sehr breit in allen Gesellschaftsgruppen aufgestellt ist. Es haben sich Teachers, Parents, Farmers und Architects For Future gegründet, gerade erst wurde Doctors For Future von Hans-Peter Hutter initiiert. Es ist eines unserer ganz großen Ziele, dass sich die arbeitende Bevölkerung dem Protest anschließt und das Mittel des Streiks wiedererkennt. Wir sind aktuell mit Unternehmen in Verhandlungen, dass sich Gewerkschaften in Form von Betriebsversammlungen der Bewegung anschließen können - das war beim letzten Klimastreik bereits teilweise der Fall. Unser nächstes großes Projekt ist der weltweite Aktionstag am 29. November 2019. Darüber hinaus arbeiten wir intern daran, unsere Strukturen zu verbessern, besonders was Entscheidungsprozesse anbelangt. Wir wollen die Integrität der Bewegung selbst stärken, es kann jeder dazukommen und alle Menschen sind bei uns willkommen! Ab 2020 wird es auf jeden Fall noch größere Aktionen geben, wenn weiterhin keine politischen Maßnahmen getroffen werden.

 

Wie kann man euch unterstützen, wie kann man teilhaben an der Bewegung?

Das Wichtigste ist, dass man natürlich einmal zu einem Streik kommt! Aber es gibt so viele verschiedene Unterstützungsformen, die uns helfen: Ob das eine Spende ist, oder ob uns ein Raum zur Verfügung gestellt wird, oder ob uns jemand mit einem Artikel in einem Medium oder einem veröffentlichten Interview mit uns als Blogbeitrag hilft -  Jede Hilfe und Unterstützung, die dem Thema noch mehr Aufmerksamkeit gibt, ist willkommen. Und natürlich der persönliche Einsatz, dass man selbst zu den Protesten kommt. Denn große Teilnehmerzahlen erzeugen Druck, daran sieht die Politik, dass das ein klarer Handlungsauftrag ist. 
Kontaktinformationen entnehmen Sie bitte der Homepage: www.fridaysforfuture.at

 

Warum wurde der Award als 4GameChanger abgelehnt?

Wir waren zunächst sehr erstaunt, warum wir den 4GameChanger Award überhaupt bekommen. Wir wussten nicht genau, warum wir hier einen Award entgegennehmen sollen. Natürlich haben wir gemerkt, dass wir von vielen Seiten Bestätigung bekommen bzw. Unterstützung und lobende Worte, vor allem aber von Personen, die selbst zu wenig oder nichts dafür tun, was wir fordern. Deshalb haben wir uns gesagt, wir wollen keinen Award! Wir wollen, dass die Unternehmen, die den Preis finanziert haben, sich selbst einsetzen! Was wir immer wieder hören, sind diese tätschelnden Worte und „Ihr seid so super“, aber darum geht es uns nicht! Wir wollen, dass etwas passiert und die Pariser Klimaziele eingehalten werden. Und solange keine Maßnahmen umgesetzt werden, die dies gewährleisten, können wir auch keinen Award entgegennehmen. Den Award haben wir mit den Worten zurückgegeben „Dass er als Erinnerung an jene Unternehmen zurückgegeben werden soll, die den Preis finanziert haben und erst noch ihren Teil dazu beitragen müssen, die Klimaziele zu erreichen.“

 

Gibt es Unterstützer, die das nur machen, um selbst in der Öffentlichkeit gut dazustehen?

Wir bekommen laufend Unterstützung, die wir voll begrüßen, wir sind aber sehr vorsichtig und kritisch, von wem wir unterstützt werden. Wir sind eine junge Bewegung, aber wir sind alles andere als naiv. Wir wägen das immer sehr genau ab, von wem wir welche Dinge annehmen, und sind uns natürlich bewusst, dass viele Player durch unseren Namen Green Washing betreiben könnten.

 

Man merkt, das Thema wird momentan über alle Medien gespielt, reicht eurer Meinung nach die Bewusstseinsbildung oder ist es noch zu wenig?

Natürlich ist die Menschheit gerade erst dabei aufzuwachen. Aber es geht weltweit weiter, es kommt da gerade eine Dynamik rein, die das ganze verstärken wird. Und mit zunehmender Dringlichkeit der Lage wird auch die Aufmerksamkeit für das Thema immer größer. Die Aufmerksamkeit dafür war noch nie so groß, weil auch die Dringlichkeit der Lage noch nie so groß war! Aus dem heraus haben wir so viele Chancen, es wird in der Politik oder in den Medien immer so viel von Verzicht gesprochen: Verzicht auf Parkplätze, Verzicht auf Konsumgüter, aber wir müssen bei der ganzen Debatte darüber nachdenken, was wir alles gewinnen. Wir können alles gewinnen! Heutzutage sagen wir, wir verzichten auf Parkplätze, sagen aber nicht, dass wir auf saubere Luft, saubere Wälder verzichten, das machen wir jetzt schon. Und wenn wir jetzt wieder ein neues Verhältnis zur Natur bekommen, wie wir unsere Gesellschaft aufbauen werden, da werden wir merken, dass wir alle Gewinnerinnen sein werden. Es wird genial werden. Ich stelle mir am liebsten Wien ohne Autos vor. Ein autofreies Wien gibt es 2030 bestimmt schon.

 

Dieser Weg in Richtung erneuerbare Energien, Vermeidung von fossilen Brennstoffen, wird das den jüngeren Generationen leichter fallen?

Wenn man das objektiv betrachtet, ist es für die jungen Menschen wahrscheinlich leichter als für diejenigen, die schon seit 30 Jahren in diesem fossilen System leben. Die Jungen können besser verstehen, dass es einfach keine fossile Zukunft mehr geben kann.

 

Es ist unverständlich, dass wir weiter an etwas festhalten, das uns früher oder später vernichten wird?

Wir Menschen, und das ist auch das große Drama, wollen ständig an Dingen festhalten, ob im Privaten oder den bestehenden Wirtschaftsstrukturen oder anderen Themen. Aber wir können an fossilen Energien und Brennstoffen nicht mehr länger festhalten. Was mir dazu einfällt ist das Zitat von Gottfried Kirchengast, dass „Fridays For Future eine CO2- Befreiungsbewegung ist. - Eine Befreiungsbewegung aus den fossilen Energien.“ Und das trifft den Nagel auf den Kopf. Von wo wir wegmüssen, sind die fossilen Energien und Brennstoffe, die das Klima aufheizen. Das ist so einfach, dass es Zehnjährige verstehen.

 

Aber es ist trotzdem so, dass es CO2 Emissionen gibt, bzw. geben wird, die sich nicht vermeiden lassen, habt ihr dazu eine Idee, bzw. Meinung?

Was wir hier als Problem sehen, ist, dass man, anstatt die ambitioniertesten Reduktionsziele zu formulieren, lieber schwächere Ziele formuliert und sich dabei auf Technologien verlässt, die es noch gar nicht gibt. Wir werden CO2 aus der Atmosphäre ziehen müssen, und wir werden dafür auch Technologien entwickeln, aber das darf nicht die Lösung sein. Wir können uns nicht darauf verlassen und müssen jetzt schon alles daransetzen, so viele Emissionen wie möglich zu reduzieren. Natürlich wird es immer noch Emissionen geben – Aber das ist auch kein Problem, wenn die Balance gehalten wird. Wir brauchen auf jeden Fall massive Aufforstungsprojekte. In Österreich und weltweit wird so viel Fläche täglich versiegelt und zubetoniert, das ist völlig absurd. Wir müssen hier versuchen so viele Bäume wie möglich zu pflanzen. Das sind die natürlichen Maschinen, die das CO2 aus der Luft filtern. Gerade jetzt nach den Amazonas-Waldbränden, die übrigens immer noch andauern, auch wenn die Medien nicht mehr davon berichten, ist das eine der konkretesten Maßnahmen, die wir jetzt setzen können. Fridays For Future hat auch am 19. Oktober 2019 das Aufforstungsprojekt in Klagenfurt unterstützt. Das heißt „For Forest Action“; im Rahmen eines Kunstprojekts wurde dort ein ganzes Stadion aufgeforstet, das ist extrem cool.

 

Abschlussworte von Veronika:

Ich bin 23, studiere Lehramt und vor einem halben Jahr hätte ich mir nicht gedacht, dass ich mit allen möglichen gesellschaftspolitischen Playern Kontakt habe oder direkte Gespräche führe. Ich habe mit jeder Woche bei Fridays For Future ein Stück mehr davon mitbekommen, wie unser jetziges System funktioniert und mir wurde immer klarer, dass es ohne massive Beteiligung der Bevölkerung nicht klappen wird, dass wir 2030 oder 2050 einen lebenswerten Alltag führen können. Wir werden die Transformation hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft nur schaffen, wenn sich jetzt alle Menschen, denen es möglich ist, dafür einsetzen.

Ich könnte natürlich meinen Alltag auf der Uni oder in der Schule verbringen, aber seit ich den IPCC-Bericht 2018 zum aktuellen Stand der Dinge gelesen habe, habe ich Bewusstsein für das knappe Zeitfenster, das uns noch bleibt, entwickelt. Mit dem jetzigen CO2-Budget bleiben uns noch zehn Jahre und mit jedem Monat der Untätigkeit muss die Kurve noch steiler fallen. In zehn Jahren, wenn ich 33 bin und mitten im Leben stehe, ist es zu spät, das Weltklima zu retten. Das ist keine Panikmache, das sind die Fakten. Wir befinden uns jetzt in einem historischen Moment: Wir können uns jetzt alle für eine klimagerechte Welt einsetzen, Adieu zu fossilen Energien sagen und Teil der Lösung sein. Ein derartiges globales Bewusstsein hat es noch nie gegeben. Die Menschheit ist gerade dabei, die vierte Aufklärung durchzumachen. Daher schließt euch alle an. Der nächste weltweite Klimastreik findet am 29. November statt!

Mehr Informationen zu Fridays For Future finden Sie unter: www.fridaysforfuture.at