Wir bleiben die grĂŒne Bank – und gehen unseren Weg weiter

Die letzten Jahre haben deutlich gemacht, wie eng wirtschaftliche Entwicklung, Energiesicherheit und nachhaltiges Handeln miteinander verbunden sind. Gleichzeitig zeigt sich immer klarer: Es macht einen Unterschied, wie und wo Geld eingesetzt wird.

Genau hier setzt das Umweltcenter seit seiner GrĂŒndung an. Mit einem klaren Prinzip: Geld nicht nur zu verwalten, sondern bewusst so einzusetzen, dass es Wirkung entfaltet. Dieses Prinzip bleibt unverĂ€ndert. Auch im Zuge der geplanten Fusion der Raiffeisenbank Gunskirchen mit der Raiffeisenbank Wels. Denn auch wenn sich Strukturen verĂ€ndern, geht es im Kern um eine andere Frage: Wie können wir diesen Weg langfristig weitergehen – und weiter ausbauen?

Warum dieser Schritt gesetzt wird
Nachhaltige Finanzierung entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie braucht einen stabilen Rahmen, in dem Projekte umgesetzt und Entwicklungen begleitet werden können. Die Anforderungen an Banken haben sich in den letzten Jahren spĂŒrbar verĂ€ndert. Investitionen werden grĂ¶ĂŸer, Projekte komplexer und auch regulatorische Rahmenbedingungen stellen neue Anforderungen. FĂŒr uns bedeutet das: Wenn wir nachhaltige Entwicklung und Transformation weiterhin aktiv ermöglichen wollen, braucht es auch die entsprechende Struktur dahinter. Der geplante Zusammenschluss ist genau vor diesem Hintergrund zu verstehen. Sie schafft die Grundlage dafĂŒr, nachhaltige Finanzierungen nicht nur fortzufĂŒhren, sondern auch in einem grĂ¶ĂŸeren Rahmen umzusetzen. 

Das Umweltcenter bleibt, was es ist
FĂŒr Kundinnen und Kunden des Umweltcenters ist dabei eine Einordnung besonders wichtig: Das Umweltcenter bleibt das Umweltcenter. Das bedeutet ganz konkret, dass sich am grundlegenden Prinzip nichts Ă€ndert. 

  • Ihr Geld wird weiterhin ausschließlich in nachhaltige Projekte investiert
  • die Umweltgarantie bleibt unverĂ€ndert bestehen
  • der eigene Rechnungskreis sorgt weiterhin fĂŒr vollstĂ€ndige Transparenz
  • die Mittelverwendung wird unabhĂ€ngig geprĂŒft

Dieses Modell ist ĂŒber viele Jahre gewachsen und bildet die Grundlage fĂŒr Vertrauen. Genau deshalb bleibt es auch in der neuen Bank unverĂ€ndert bestehen.

Nachhaltigkeit als gemeinsamer Auftrag
Mit dem Zusammenschluss  mit der Raiffeisenbank Wels entsteht gleichzeitig eine neue Perspektive: Nachhaltigkeit wird nicht nur weitergefĂŒhrt, sondern in der gesamten Bank stĂ€rker verankert. Das Umweltcenter bringt seine Erfahrung und seine klare Systematik aktiv in die neue Struktur ein. Gleichzeitig bekennt sich auch die neue Bank zur Weiterentwicklung nachhaltiger Finanzierungen und zur Ausrichtung an klar definierten Klimazielen.

Ein sichtbares Zeichen dafĂŒr ist die FortfĂŒhrung der Mitgliedschaft in der Green Finance Alliance. DarĂŒber hinaus ist nachhaltiges Wirtschaften auch in der Raiffeisenbank Wels bereits verankert – unter anderem als KlimabĂŒndnisbetrieb. Damit entsteht eine gemeinsame Grundlage, auf der nachhaltiges Banking nicht nur fortgesetzt, sondern breiter gedacht werden kann.

Was sich verĂ€ndert – und warum das entscheidend ist
Inhaltlich bleibt die Richtung also gleich. Was sich verĂ€ndert, ist der Rahmen, in dem sie umgesetzt wird. Mit der neuen Bank entstehen zusĂ€tzliche Möglichkeiten, nachhaltige Projekte zu begleiten. Investitionen können grĂ¶ĂŸer gedacht, Entwicklungen umfassender umgesetzt und neue Initiativen besser unterstĂŒtzt werden.

Das Umweltcenter entwickelt sich damit weiter. Es bleibt Kompetenzzentrum – wird aber gleichzeitig stĂ€rker zum Impulsgeber fĂŒr die gesamte, neue Bank. Das bedeutet auch: Die Idee von Green Banking wirkt in einem eigenen Bereich und zunehmend in die gesamte, große Bank hinein.

Und was bedeutet das im Alltag?
Über den geplanten Zusammenschluss entscheiden die MiteigentĂŒmerinnen und MiteigentĂŒmer unserer Genossenschaftsbank im Rahmen der Generalversammlung am 26. Mai.
Im Anschluss daran werden die nĂ€chsten Schritte vorbereitet, die Verschmelzung der beiden Banken erfolgt im Herbst (Mitte September). Technische AblĂ€ufe werden angepasst, Systeme zusammengefĂŒhrt und einzelne Prozesse vereinheitlicht. Das bedeutet konkret fĂŒr Sie: 

  • Anpassungen beim IBAN
  • neue Debitkarten im Zuge der Umstellung (PIN bleibt gleich)
  • einzelne Änderungen im Online Banking
  • Anpassungen bei DauerauftrĂ€gen und Abbuchungen

Wichtig ist dabei: FĂŒr Sie besteht aktuell kein Handlungsbedarf!

  • Konten, VertrĂ€ge und Finanzierungen bleiben aufrecht
  • ZahlungsflĂŒsse funktionieren wie gewohnt
  • viele Umstellungen erfolgen automatisch

Die Änderungen werden schrittweise umgesetzt und rechtzeitig kommuniziert. FĂŒr Kundinnen und Kunden ist dabei eines entscheidend: Im Alltag funktioniert alles weiter wie gewohnt.

Ein nĂ€chster Schritt – kein Richtungswechsel
VerĂ€nderungen werfen oft die Frage auf, ob sich etwas grundlegend verschiebt. Beim Umweltcenter ist die Antwort darauf klar. Der Weg bleibt derselbe. Die Idee, Geld gezielt fĂŒr nachhaltige Entwicklung einzusetzen, bleibt unverĂ€ndert. Ebenso das System, das diese Wirkung nachvollziehbar macht. Was sich verĂ€ndert, ist die Möglichkeit, diesen Weg weiter auszubauen.

Oder anders gesagt:
Wir bleiben die grĂŒne Bank. Und schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen, um noch mehr zu bewegen.

Michael Kammerer und Kristina HaselgrĂŒbler sind gemeinsam fĂŒr das Umweltcenter verantwortlich.
Michael Kammerer und Kristina HaselgrĂŒbler sind gemeinsam fĂŒr das Umweltcenter verantwortlich.